Themen des ISCA Symposium

Raketenstufe - Bildquellenangabe: Oliver Brunner / pixelio.de

Das Symposium richtet sich an Wissenschaftler in den Folgen von schweren Ionen in biologischen Systemen interessiert gerichtet. Ein verbessertes Verständnis der beteiligten Mechanismen ist von höchster Priorität für interplanetare bemannte Missionen sowie für die Anwendung von schweren Ionen in der Krebstherapie. Das Symposium wird Vorträge, Plenarvorträgen eingeladen sind, Poster-Sessions mit moderierten Diskussion, plus eine Auszeichnung für junge Forscher.

Das Symposium behandelt die folgenden Themen:

Die Space Shuttles der Amerikaner

Space Shuttle

Space Shuttle

Wer kennt sie nicht. Die Space Shuttles, die das Weltall erobern. Nicht erst seit Star Wars sind sie jedem ein Begriff. Früher noch unter Namen wie Raumfähre, Raumtransporter oder auch Raumgleiter bekannt, ist doch heute der Name Space Shuttle am geläufigsten.

Schon frühzeitig begannen die USA darüber nachzudenken, wie man die Kosten für die Raumfahrt durch mögliche Wiederverwendung deutlich senken kann.

Die ersten Studien der NASA für eine wieder-verwendbare Raumfähre begannen schon1968 und sahen insgesamt fünf verschiedene Konzepte vor. Diese lagen 1969 vor und für den Erststart wurde das Jahr 1975 vorgesehen. Allerdings scheiterten diese Konzepte alle im Kongress und bekamen keine Zustimmung.

Erst als man das einfachste Konzept nochmals weiter vereinfachte, so dass man es für nur noch etwa 5 ½  Milliarden US-Dollar umsetzen konnte, durfte man das erste Space Shuttle bauen. Doch nicht immer lief alles reibungslos bei der NASA mit ihren Raumfähren. 1986 explodiert das Space Shuttle Challenger, weil man lange Zeit und auch aus Kostengründen, aufgetretene technische Mängel einfach ignoriert hat.

Die Space Shuttles wurden nun deutlich sicherer und weniger anfällig gegen Störungen, sprengten allerdings jegliche Kostenrahmen und erwiesen sich dadurch nicht mehr als wirtschaftlich genug. Als dann 2003 die Columbia auseinanderbrach, beschloss man den langsamen Ausstieg aus diesem Programm. Seit 2006 gibt es eine neue Ausschreibung über ein Nachfolgeprojekt, aber bislang konnten die gestellten Anforderungen nicht nachhaltig dargestellt werden. Oberste Priorität hat bei diesem Projekt, dass sowohl eine Versorgung der Astronauten in der ISS sichergestellt werden kann, als auch Mondumlaufmissionen durchgeführt werden können. Bisher sind die Maßnahmen jedoch nicht von Erfolg gekrönt. weiterlesen …

Die Space Shuttles der Russen

Das russische Space Shuttle BURAN

Im Gegensatz zu den USA begannen die Russen erst viel später mit der Entwicklung eines Space Shuttles. Die erste fertig gestellte Raumfähre erhielt den Namen „Buran“.

Doch die Entwicklung dieses Space Shuttles hatte im Vergleich zu den USA einen ganz anderen Hintergrund.

Das Projekt wurde nicht mit dem Ziel der Kostensenkung auf den Weg gebracht, sondern hatte einzig und allein einen militärischen Hintergrund. In den ersten Konzepten der USA war auch die Rede von vielen militärischen Missionen, und die Russen fürchteten hier eine Militarisierung des Weltraums durch die USA.

In dieser Angelegenheit wollten sie natürlich in keinster Weise den Anschluss verpassen und sie fürchteten auch, dass die USA sogar Satelliten kidnappen oder beschädigen könnten. In der Entwicklung gab es weitere gravierende Unterschiede zu den Konzepten der USA. So entwickelten die Russen eine Trägerrakete namens Energija für das Space Shuttle, die auch alleine starten konnte und so auch für andere Weltraummissionen genutzt werden konnte.

Allerdings gab es nach jahrelanger Entwicklung nur einen einzigen Flug ins All. Aber dies war den Russen egal. Wichtig war ihnen in erster Linie zu zeigen, dass sie den amerikanischen Konkurrenten gewachsen sind. Bereits als sich ein Ende des Kalten Krieges abzeichnete, wurde das Projekt wieder eingestellt. Und dies ohne große Widerstände, denn die Entwicklungskosten und die Instandhaltung verschlangen Unsummen von Geldern, die bei den Russen eigentlich nicht vorhanden waren.

Später, nach Ende des kalten Krieges gab es noch Versuche, die Energija im Westen zu vermarkten. Doch auch das scheiterte und damit war das Ende der russischen Space Shuttles  schnell besiegelt. weiterlesen …

Author: admin on 26. Juli 2010
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