Die Space Shuttles der Amerikaner

Wer kennt sie nicht. Die Space Shuttles, die das Weltall erobern. Nicht erst seit Star Wars sind sie jedem ein Begriff. Früher noch unter Namen wie Raumfähre, Raumtransporter oder auch Raumgleiter bekannt, ist doch heute der Name Space Shuttle am geläufigsten.  Schon frühzeitig begannen die USA darüber nachzudenken, wie man die Kosten für die Raumfahrt durch mögliche Wiederverwendung deutlich senken kann. Die ersten Studien der NASA für eine wieder-verwendbare Raumfähre begannen schon1968 und sahen insgesamt fünf verschiedene Konzepte vor. Diese lagen 1969 vor und für den Erststart wurde das Jahr 1975 vorgesehen. Allerdings scheiterten diese Konzepte alle im Kongress und bekamen keine Zustimmung. Erst als man das einfachste Konzept nochmals weiter vereinfachte, so dass man es für nur noch etwa 5 ½  Milliarden US-Dollar umsetzen konnte, durfte man das erste Space Shuttle bauen. Doch nicht immer lief alles reibungslos bei der NASA mit ihren Raumfähren. 1986 explodiert das Space Shuttle Challenger, weil man lange Zeit und auch aus Kostengründen, aufgetretene technische Mängel einfach ignoriert hat. Die Space Shuttles wurden nun deutlich sicherer und weniger anfällig gegen Störungen, sprengten allerdings jegliche Kostenrahmen und erwiesen sich dadurch nicht mehr als wirtschaftlich genug. Als dann 2003 die Columbia auseinanderbrach, beschloss man den langsamen Ausstieg aus diesem Programm. Seit 2006 gibt es eine neue Ausschreibung über ein Nachfolgeprojekt, aber bislang konnten die gestellten Anforderungen nicht nachhaltig dargestellt werden. Oberste Priorität hat bei diesem Projekt, dass sowohl eine Versorgung der Astronauten in der ISS sichergestellt werden kann, als auch Mondumlaufmissionen durchgeführt werden können. Bisher sind die Maßnahmen jedoch nicht von Erfolg gekrönt.

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Author: Oliver Schmid on 28. Juli 2010
Category: Allgemein, Space Shuttles
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